Ende des Kapitalismus

Des Öfteren mache ich mich unbeliebt wegen meiner kritischen Äußerungen über den s.g. ‘schizophrenen’ Charakter einer unserer Lebensgrundlagen – den Kapitalismus. Mir ist heute sehr danach, gerade in dieser besinnlichen Zeit des Jahres, darüber offen und direkt zu sprechen.

Meine Kindheit verging zur einen Hälfte unter einem kommunistischen und zur anderen Hälfte im Übergang  zum kapitalistischen Gesellschaftsmodell. Ich kenne sowohl das Elend und die Hoffnungslosigkeit des Sozialismus (damals die letzten Zuckungen des Kommunismus), als auch die Euphorie und Hoffnung, die danach kam. Ich bin unglaublich dankbar, in diese spannende Zeit und Ort hineingeboren zu sein.

Ich kann mich blitzschnell in das Gefühl zurückversetzen, plötzlich die ganze bunte und freie Welt des Westens vor den Füßen zu haben, wo alle Wege frei und alle Möglichkeiten offen waren. Damals war das eine große Befreiung und Rettung aus dem Gefängnis der Diktatur, wo man plötzlich als einzelner Mensch über die eigene Zukunft entscheiden durfte, sogar bestimmen durfte, wie man lebt und wie viel man hat. Diese Umbruchzeit trug eine ganz besondere Energie, die man schwer beschreiben kann. Wir haben alle unseren Weg bis heute gemacht, weil wir das plötzlich “dank des Kapitalismus” konnten. Ganz bewusst setze ich hier Anführungszeichen…

Aus diesem Grund können viele meiner Schicksalsgenossen und auch andere, die schon länger in dieser Ideologie aufgewachsen sind, mich nicht verstehen, wenn ich mich kritisch über den Kapitalismus äußere.

Um das vorne weg klar zu stellen: Nein, ich wünsche mir keines von den erlebten und nicht erlebten, aber schon da gewesenen Gesellschaftsmodellen zurück. Wenn ich mich gegen Kapitalismus ausspreche, bin ich noch lange nicht für Sozialismus, geschweige denn für Kommunismus o.ä. Außerdem geht das Leben auf der Erde immer weiter, nicht zurück. Niemand braucht Angst zu haben, dass die Geschichte sich wiederholen wird. Sie wiederholt sich (jedoch sehr unwahrscheinlich) nur dann, wenn man kollektiv weiterhin in den alten angst-gesteuerten Gedankenmustern fest steckt.

Wo liegt denn das Problem mit dem Kapitalismus? Wieso kann es so nicht weiter gehen? Richtig! Es kann so nicht mehr weiter gehen!

Der Kapitalismus hatte seinen Platz vielleicht –  auch wenn er eine geplant eingeführte Diktatur einer etwas netteren und menschenwürdigeren Art ist, wird diese Zeit bald um sein, wenn es gut geht. Er wird bald ersetzt mit einem Modell, das nicht mehr von Profite durch mehr Vertrieb abhängig sein wird.

Schauen wir uns kurz einfach mal an, wie wir momentan noch funktionieren:

Die Überproduktion ist die alltägliche Normalität / Kaufen, Konsumieren und Schenken ohne tieferen Sinn / Sachen konsumieren, die uns nicht mal gut tun! / Sachen “benötigen”, deren Idee uns unterbewusst oder aus dem gesellschaftlichen Druck eingepflanzt wird / in einer s.g. Konsumfalle fest stecken und die 40h-Arbeitswoche (betrifft mindestens ein Familienmitglied), um das Ganze aufrecht zu halten / Jobs besetzen, die keinen richtigen Mehrwert bieten, sondern nur da sind, weil die Welt so “kaputt” ist und weil man dadurch mehr Zahlungsmittel und Steuergelder generiert / sich nur aus virtuellen, nicht existierenden finanziellen Mitteln eine “Eigentums”-wohnung leisten können / als Weltgemeinschaft milliardenfach (an wen???) verschuldet sein / uns an den Feiertagen ohne Sinn und Verstand auf die Geschenkejagd begeben, weil wir uns dann als bessere Menschen fühlen, oder weil es sich so gehört… u.s.w.

Das Angebot bestimmt schon lange die Nachfrage und nicht andersrum. Der Markt wird gleichgesetzt mit dem Leben. Werbung und Marketing bestimmen (unterbewusst) unser Verhalten im Alltag, dazu kommen noch die Meinung der Mitmenschen und die Tradition.

Wieso sollte diese Art von Wirtschaftsmodell denn so schlimm sein eigentlich? Funktioniert doch prima! Zumindest für diejenigen, die das “Glück” haben ein Teil davon zu sein …Wir (fast) alle leben im Wohlstand, haben unbegrenzte Auswahl an Produkten und darüber hinaus. Um sich das Ganze leisten zu können, brauchen wir nur noch auf unserem Gebiet beruflich erfolgreich sein, damit der CashFlow bleibt. Wir müssen nur früh genug “erkennen”, was dieses Gebiet ist, unweigerlich dran bleiben, die corporate identity (sowohl auf EU-, staatlicher, sowie Unternehmensebene) pflegen und nie öffentlich die Meinung sagen, egal was wir wirklich davon halten. Die Rechnungen müssen ja bezahlt werden… Also tun wir das und meinen, das wäre Demokratie.

In meinem ersten Satz habe ich bewusst das Wort SCHIZOPHREN benutzt… Heutzutage stehen Werbe-Plakate für H&M und “Brot für die Welt” nebeneinander. Der Einzelhandel setzt schon lange nicht mehr auf Qualität, sondern gewünscht ist unser möglichst quantitatives Kaufverhalten. Sonst können sie ihr Geschäft nicht mehr aufrecht halten. Das gilt für jeden Bereich der Industrie sowie für Dienstleistungen. Über 90% der Restaurants setzen auf Geschmack und Ambiente (also auf Äußeres), anstatt auf Bio, fair, pflanzlich u.a. Werte (weil diese zu teuer sind, um im Plus zu bleiben), die uns als Menschheit weiter bringen würden, die Klimawandel, sowie Welthunger stoppen würden, die enormen Kosten auf Pharmazeutika reduzieren würden u.v.m.

In meinen Augen sind die nachhaltigen Hersteller und Dienstleister echte Helden. Auch sie sind abhängig von den Kaufzahlen ihrer Produkte/Dienstlesitungen, jedoch setzen sie dabei auf nachhaltigere Werte und verzichten dadurch auf eine Menge Profite. Mein Herz geht immer auf, wenn ich sehe, wie immer mehr Leute, und oft gerade die Nicht-so-gut-verdienenden bei diesen Helden ihr Geld lassen und woanders sparen.

Alternative für Kapitalismus:

Leider brauchen wir dafür ein neues Verständnis davon, wie die Welt, wie wir selber und unser Universum funktionieren. Im Prinzip sind wir alle kleine Mikrokosmen im Makrokosmos – die beiden können auf dem Prinzip des ewigen Nehmens nicht aufrecht gehalten werden. Kapitalismus geht seit Beginn mit dem (Sozial)Darwinismus einher. Survival of the fittest ist die Religion die heute alles durchdringt, wobei es total überholt ist. Ich finde es interessant zu beobachten, wie viele Zeitgenossen sich als Atheisten bezeichnen, jedoch eigentlich “strenge Darwinisten” sind.  Darwinismus ist eine Religion, wie jede andere. Eine Theorie, die für eine konkrete Zeit und zum Plan am besten zugeschnitten ist. In dem Sinne sieht es heute nicht viel besser aus als im Mittelalter. Aber, wir befinden uns zum Glück auf der Schwelle (Renaissance) zu einer spirituellen holistischen neuen Welt 🙂

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich bin sehr gespannt auf die Zukunft der Menschheit und möchte ein Teil der großen Änderung sein! Vor allem – ich möchte täglich mit meinen

Worten rede darüber, woran Du glaubst und was Dir wichtig ist! 

Taten – Konsumverhalten, Initiative, Hand anlegen

Gedanken – Meditation, liebevolle und positive Schwingung

dazu beitragen, dass wir möglichst bald diese neue Welt erschaffen können. Vielleicht wird es diesmal gar kein -ismus mehr, woran wir gemeinsam basteln, sondern einfach ein neues Bewusstsein auf allen Ebenen. Eventuell braucht es noch ein paar Generationen, aber unsere Kinder sind es auf jeden Fall Wert!

In der klassischen Yoga-Philosophie nennt man das jetzige Zeitalter Kali Yuga (das  s.g. kalte/dunkle Zeitalter). Allerdings, nach dem Mystiker und Yogi Shri Yukteshvar, befinden wir uns seit ca 500 Jahren schon in einem spürbaren Übergang in das nächste Zeitalter – Dwapara Yuga. Also es geht deutlich aufwärts richtung Satya Yuga (das goledene Zeitalter der Wahrheit).

 

Mutter sein… Auf die 7 Chakras bezogen

Erstes Chakra

…stellt den grundlegenden Mutter-Instinkt dar, oder einfach nur die physische Gegebenheit bzw. Kondition ein neues Leben materialisieren zu können. Sowie die Mutter-Erde, haben wir die Attribute, Leben zu materialisieren und ihm ein Umfeld zu schaffen, wo es gedeihen und Erfahrungen machen kann.

Zweites Chakra

…ist die kreative Kraft, die in jeder Frau innewohnt. Entweder durch Kreativität auf anderen Ebenen und die künstlerische Entfaltung oder ein neues Leben auf die Welt bringen – beides sind die Ausdrucksformen von dieser Ur-Energie. Wir müssen keine Kinder bekommen, um der Welt Dankbarkeit zu schenken. Manchmal ist sogar das Gegenteil der bessere Weg… Jeder soll nach ihrem/seinem Herzen kreativ werden (besonders wichtig wird diese Frage heute bei der rasch wachsender Weltbevölkerung)… Dadurch, dass wir die Fähigkeit besitzen, uns auf unzähligen Ebenen grenzenlos kreativ zu entfalten, ist jede Frau eine Mutter, egal ob sie leibliche Kinder möchte oder nicht.

Drittes Chakra

…repräsentiert den Willen unsere Wünsche in Tat umzusetzen, zum Beispiel den Kinderwunsch. Oder auch die Schattenseite unseres Egos, die uns sagt, dass man unbedingt Kinder bekommen sollte. Kinderwunsch ist immer “egoistisch”, weil wir ja da auch für uns selber ein Riesengeschenk machen, eine Wachstumsmöglichkeit schaffen und Vieles mehr…Unsere Gesellschaft gibt uns jedoch sehr oft Normen vor, die wir im Laufe des Lebens aktzeptieren, übernehmen und sogar selber daran glauben, dass es unsere eigenen Wünsche sind. So ist des auch mit dem Thema “Nachwuchs”. Der Ego ist aber ursprünglich da, um unsere aufrichtigen Herzenswünsche zu erfüllen.

Viertes Chakra

…die Mutterschaft ist eine der direktesten Wege auf diesem Planeten zur universalen bedingungslosen Liebe. Jede Mutter und jeder Vater weiß, wie einfach es ist das eigene Kind bedingungslos zu lieben. Wenn wir Eltern werden, öffnet sich unser Herz-Chakra wie nie zuvor und wir vergeben Alles, mögen Alles und dulden plötzlich Alles 🙂 So sollten wir auch unsere Mitmenschen und Lebewesen behandeln – wie unsere leiblichen Kinder, aber wer kann das schon ;)? Deswegen ist Adoption der Kinder etwas so Bewundernswertes und selbstlos Schönes, sowie auch die Berufung zur Arbeit mit Weisenkindern und generell die Arbeit mit Lebewesen, die unsere bedingungslose Liebe am meisten brauchen.

Fünftes Chakra

…steht für Kommunikation unserer Werte durch die Blutlinie. Darüber haben wir die Absicht unsere Werte und manchmal sogar unser Lebenswerk durch unsere Kinder weiterleben zu lassen. Es ist sehr plausibel und logisch, aber funktioniert nicht immer 😉 Besonders wenn wir es von unseren Kindern erwarten. Vielmehr sollten wir unsere Kinder dazu ermutigen, ihre eigenen Werte und Wahrheiten zu erforschen und zu finden.

Sechstes Chakra

…steht dafür, dass wir spirituelle unsterbliche Wesen sind und intuitiv begreifen (sollten), welche Mission wir im jeweiligen Leben haben. Das hängt sehr eng mit dem zweiten Chakra (Sakralchakra) zusammen, wo unsere kreativen Kräfte sprudeln: Wie entfalte ich diese Kräfte? Welche Schöpferin bin ich? Bin ich eine Mutter von einem, zwei oder drei Kindern, oder von 100 Kindern in einem Weisenhaus, oder einer Firma von 100 Mitarbeitern, oder einer Gruppe von Leuten, die meine mütterliche Liebe brauchen, oder von Pflanzen/Tieren etc :)? Das sind alles Fragen, die wir uns selber beantworten und nicht uns von den Vorstellungen der Gesellschaft manipulieren lassen sollten. Das fünfte Chakra ist eher zum Hineinspüren als zum Denken da. Wenn das Dritte Auge offen ist, wird man intuitiv spüren und das kalkulierende Denken wird überflüssig. Insbesondere bei den Fragen der Schöpfung. Weil Schöpfung (Shakti) ist weiblich, unberechenbar, fließend, spontan und intuitiv!

Siebtes Chakra

…verbindet uns mit dem Universum und anderen Universen jenseits von Raum und Zeit. In den diversen Dimensionen haben wir schon viele Kinder, die wir dort treffen können. Über das siebte Chakra reisen wir auch selber mal in die Weiten des Universums, wenn wir unseren grobstofflichen Körper verlassen müssen. Durch die Meditation und ständige Bewusstseinserweiterung über das siebte Chakra sind wir im Kontakt mit unseren Sternenkindern sowie mit dem inneren unschuldigen Kind, das wir sind.

Yoga ist nicht besser als Aerobic

…sagte ein bekannter und beliebter und teilweise auch unbeliebter Yogalehrer  in seinem Workshop, den ich letzten Sommer besucht habe.

Yoga ist wirklich nicht besser als Aerobic, Christentum ist nicht besser als Islam, eine Familie mit zwei Kindern ist nicht besser als eine Familie ohne Kinder, eine Ehe ist nicht besser als eine offene Beziehung usw usf.

Das sind alles verschiedene Wege und Methoden, die im Idealfall freiwillig und auf Grund einer Herzensentscheidung beschritten werden und nicht aus gesellschaftlichen Normen oder Erwartungen, die wir uns oft selber stellen und die uns nur unglücklich machen. Diese Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung, um uns Selbst entweder körperlich, geistig oder körperlich-geistig besser zu verstehen und zu lieben. Was wirklich zählt, ist die persönliche Erfahrung und das Unterscheidungsvermögen:

Was will ich wirklich? Was passt mir wirklich? Welche Komponente der zahlreichen Wegen/Methoden stimmen mich am effektivsten auf die Frequenz der Liebe ein?

Der Seele ist es wirklich sch…egal, wie sie die universale Liebe erfährt – ob über diesen oder anderen Weg, solange es Liebe ist und von der höchsten Frequenz der Liebe stammt, und kein fester Glaube oder von Ego betriebene festgefahrene Theorie aus Tradition oder Angst verteidigt. Auch das ständige Sich-anpassen-wollen an die neuen, scheinbar so innovativen Trends in allen Bereichen des Lebens, ist genauso stumpfes und unbewusstes Handeln wie das blinde Pflegen der alten Traditionen. Wir sollten immer und Alles mit dem Herzen überprüfen.

Als ich meinen “Yogaweg” begonnen haben, schien Yoga für mich halt etwas was viel mehr “bringt”, als andere Disziplinen. Das ist ja gut so, dass so viele Menschen in der Yogapraxis und in der Yogaphilosophie ihren Anker finden. Das Gleiche kann man auch über die zahlreichen religiösen Richtungen sagen. Die Yogis nennen ihre Disziplin meistens eher “Lebensstil” oder “Philosophie” – was aber oft wirklich ausgeübt wird, ist das Folgen bestimmter Regeln und Glaubenssätze, die uns von irgendeinem geheimnisvollen Weisen vor tausenden Jahren überliefert worden sind. Dazu kommen noch evtl. Mitgliedschaften in Yogastudios, (nicht Fitness-Studios mit Yogaangebot, weil die nicht unbedingt so spirituell sind ;)), evtl. noch ein Zugehörigkeitsgefühl (Heerdenmentalität?) in der Yogaszene usw. Die Welt des Yoga ist faszinierend und fesselnd, weil viele dieser überlieferten Weisheiten, Lehren und Techniken uns – den Menschen des Zeitalters des großen Wandels in das bewusstere spirituellere und liebevollere Zeitalter – sich super anpassen lassen. Diese Techniken sind durchaus sehr effektiv, weil sie und auf tieferen Ebenen beeinflussen: Mit Yoga lassen sich Energieblokaden lösen, das Dritte Auge öffnen, außerdem setzen sich körperlicher Fitness, allgemeines Wohlbefinden und Ruhe ein, man fängt vielleicht mit Karmayoga (selbstloses Handeln) an u.v.m.

Wo ist denn das Problem? Für mich persönlich ist das immer ein Problem, wenn wir uns anfangen von der Aussenwelt zu trennen (auch wenn stets mit der Innenwelt beschäftigt), von anderen Disziplinen, von anderen Menschen, wenn wir eine gewisse Arroganz  gegenüber andere Wege entwickeln. Oft verlieren wir das Ziel – das Manifestieren der universalen Liebe – vor den Augen und beschäftigen uns überwiegend mit dem Erreichen irgendwelcher Pseudoziele. Dabei immer schön Om Shanti und Peace deklarierend.

Das Mittel wird zum Zweck. Das scheint ja auf der Welt schon mindestens seit Anfang des Kali Yuga (das kalte/blinde Zeitalter), an dessen Ende wir uns gerade befinden, immer schon so gewesen zu sein. Die Liebesfrequenz aufrecht zu halten ist nicht einfach, aus liebevollen Absichten entwickelt sich oft ein Ego-geladenes rein-mentales, leider so oft sogar ein “religiöses” Produkt.

In diesem Sinne ist es vielleicht am sinnvollsten (sinnvoll = liebevoll, weil der Sinn des Lebens ja Liebe ist, oder ..?) beim Bauch-Beine-Po oder Zumba zu schwitzen, die unterschiedlichsten Yogastile auszuprobieren, abends Tanzen zu gehen (wenn man´s gerne mag) – ein reines, offenes und dankbares Herz zu pflegen, was leider keine einzige Disziplin oder Philosophie für Dich alleine bringen kann. Das kannst Du nur selber! Aus der Vielzahl des Angebots in unserer Wohlstandsgesellschaft kannst Du für Dich sinnvolle und funktionierende Praktiken auspicken, ausüben, wieder stehen lassen, wenn etwas Dir nicht mehr dient…

All das was Du tust, als Energie zu Dir nimmst (in Form von Essen, Trinken, Luft, Medikamente, Kosmetika, Medienkonsum etc) kannst Du mit Deinem Herzen überprüfen – intuitiv fühlen oder sich fragen:

“Macht das aus mir einen besseren Menschen?”

“Bringt das mich und unseren Planeten in Richtung eine weisere reifere liebevollere Gesellschaft weiter?”

“Ist die Frequenz, die daraus resultiert wirklich Liebe oder eher was Anderes…?”

 

 

Neues Licht auf Yoga

Da “Licht” auch als “Information” übersetzt werden kann, will ich hiermit die allerwichtigste Essenz von meiner Arbeit als Yogalehrerin und Lichtarbeiter zu Dir rüber bringen.

Da man heutzutage leider so oft wegen eines meist unausgeglichenes Lebensstils gestresst ist, wird Yoga oft als “damit ich mich endlich entspannen kann“- Produkt verkauft… Diese Idee finde ich irgendwie einseitig und langweilig, obwohl auch nicht schlecht. Mich  fasziniert jedoch Yoga eher als Idee von Toröffnung und Durchbruch zu etwas Größerem – als Schaffen von Bedingungen um zum “Licht” durchzubrechen.

Zuallererst ist es wichtig zu verstehen, dass Yoga eine Form von Energiearbeit ist. Unser physischer Körper ist ein Fahrzeug bzw. Tempel für unseren Energiekörper, wobei die Beiden nicht voneinander getrennt zu betrachten sind. Mindestens solange, bis Du in Deinem Körper bist, atmest, denkst, fühlst und wahr nimmst – also am Leben bist, sind die unzertrennlich (abgesehen von Astralreisen o.ä.).

Yoga ist ein uraltes System, um  eine Verbindung zwischen dem physischen und feinstofflichem Körper herzustellen und somit zur höheren Erkenntnis und zum “Licht” zu gelangen. Was unseren Planeten anbetrifft, dringt immer mehr Licht auf uns und in uns hinein. Das hat evolutionäre Gründe, weil unsere Erde gerade zu einem Zeitalter von Wahrheit und somit neues Licht wechselt. Das ist ein Prozess, der ohne uns ausgelöst wurde, aber zu dem wir beisteuern können. Wir können entscheiden, welche Richtung und Geschwindigkeit diese Änderungen annehmen. Deswegen gibt es plötzlich so viele unterschiedliches Angebot auf dem “spirituellen Marktplatz”, deswegen ändern so viel Menschen rasch Ihre Karriere und fangen plötzlich ein komplett neues Leben an, deswegen gehen so viele Beziehungen auseinander, deswegen finden sich so viele verwandte Seelen wieder usw. – weil viele von uns offen für diese neuen Energien sind und mit denen auch mit fließen wollen. Diese neue Schwingung ist aufklärend und verbirgt eine Wahrheit in sich, die dann auf unterschiedlichster Weise in unseren Leben sichtbar wird d.h. das Tricksen und Verstellen immer schwieriger wird: In Liebesbeziehungen, Kindererziehung, Geschäftspartnerschaften, Marketing, Weltpolitik usw.

So wie ein Raum überraschend anders aussieht, wenn man plötzlich die Vorhänge weg schiebt und Tageslicht rein lässt, wird durch Information (Licht) Alles plötzlich ganz neu definiert. Altes Verständnis wird gegen ganz neue Ansätze ausgetauscht.

Neo Light Yoga ist geboren, weil ich durch diese Arbeit das Durchdringen des Lichts als ein Kanal beschleunigen möchte. Es handelt sich um keine bestimmte Information, sondern möchte ich durch meine Arbeit Deinen grobstofflichen (physischen) Körper lichtdurchlässig machen, damit Du selber entscheiden kannst, ob und welches Licht Deine Seele empfangen will. Ich möchte keine bestimmten Wahrheiten oder Glauben verbreiten, weil jeder in der Lage ist, seine eigene Wahrheit zu erkennen, wenn man dafür offen und zulässig ist.

Offenheit, Zulässigkeit und Reinigung sind wichtige Voraussetzungen, um Licht empfangen zu können.

Man soll auch bei der ganzen Offenheit, wenn das Licht/Information zu Dir durchdringen kann, in der Lage sein, zu selektieren. Dafür müssen Deine beiden Körper fit sein. Zum Beispiel durch richtig durchgeführte Yogapraktiken kann man die Intuition verstärken und somit richtige Entscheidungen treffen.

Es gibt so viele andere Hilfsmittel neben Yoga, die die beiden Körper (phys. und psych.) fit machen, Energie zum Fließen bringen, um zu dem eigentlichen Lichtwesen zu erwachen, das wir irgendwann sowieso (wieder) werden. Es kann aber sonst sehr lange dauern.  Yoga ist einfach ein Sammelbegriff für einzelne Techniken, die dann als ein “Vorteilspaket” verkauft werden (Körperübungen; bewusste Lenkung der Lebensenergie d.h. Atemtechniken; Meditation; sattvische Ernährung; Gewaltlosigkeit u.v.m.) und nichts mehr oder weniger. Yoga ist nur da, um Dich, wenn Du auf der Suche nach Licht bist, schneller weiter zu bringen.

Yoga ist ein Mittel, und sollte nicht als Zweck verwendet werden.

Der Zweck, den Neo Light Yoga anstrebt ist: Die Liebesenergie als Information auf die Erde zu lenken. Das Streben nach Licht und Liebe bedeutet nicht, dass Du ständig nur mit blumigen Gedanken durch die Gegend läufst und Unangenehmes vermeidest oder ignorierst. Ganz im Gegenteil: Viel wichtiger ist die Dunkelheit in Dir und um Dich herum zu aktzeptieren uns selber zu entscheiden, wem Du Deine Lebensenergie schenkst. Licht & Dunkelheit sind die Gegenpole in unserem bipolaren Universum und ohne Dunkelheit würden wir auch nie das Licht unterscheiden können. Du brauchst also keine Angst vor Dunkelheit, falscher Wahrnehmung oder Desinformation zu haben, weil Du sie als Gegenpol ehren kannst, und trotzdem im Licht bleiben kannst.

Das nennt sich auch non-duale Lebenseinstellung… Ein neues Paradigma, das eigentlich gar nicht so neu ist, sondern eher eine Renaissance auf der Erde lebt. Davon berichten aber die meisten Schulbücher nicht, nur die Veden und andere heilige Schriften. Das ist eine Philosophie und Lebenseinstellung, die in Allem das Licht sieht, sowie sie auch in Allem die Dunkelheit sieht. Entscheidend ist die Menge und der Anteil und basiert auf der freien Wahl jedes Einzelnen. Man kann niemanden zur Liebe oder Licht zwingen. Unser Universum ist ein Ort von der freien Entscheidung und gut so. Da ich aber mich für Licht & Liebe entschieden habe, arbeite ich auch dafür!

In diesem Sinne: Let the sunshine in!

 

 

 

 

 

Warum Yoga?

Yoga ist ein Kriegerpfad.

Da der Mensch von seiner Natur aus ein Krieger ist – er führt Krieg für die Gerechtigkeit, Liebe, Sicherheit, Stolz, Geld, Macht…,  gegen seine Mitmenschen, Andersdenker, sogar gegen seine Geliebten und vor Allem gegen sich selbst – ist es plausibel, dass Yoga sich so stark auf der Welt durch gesetzt hat.

Alle sprechen über Yoga, machen Yoga oder wollen das mal ausprobieren, da sie gehört haben, es bringe Entspannung, Gleichgewicht, eine gute körperliche Form u.v.m. Das stimmt Alles bis zu einem gewissen Punkt oder eher… ab einem gewissen Punkt.

Es ist nicht zu übersehen, dass unser Planet ein Ort voller Herausforderungen ist – voller bitter-süßer Herausforderungen, die der Mensch liebt. Wenn das nicht so wäre, würde uns doch sehr schnell langweilig werden. Der Mensch selbst ist natürlich nur allein der Grund von diesen Herausforderungen. Auch wenn er das nicht zugeben mag, liebt er sie und kann ohne auch nicht.

Yoga ist der Spiegel des Lebens und des Menschen, deswegen liegt er uns so gut.

Yoga chitta vritti nirodha – eine der ersten Sutras von Patanjali (eine der bedeutendsten Yogaschriften unserer Zeiten) sagt, dass Yoga die Fähigkeit ist, die Aufmerksamkeit ohne Ablenkung auf ein Objekt auszurichten, diese Ausrichtung für unbegrenzte Zeit beizubehalten und so den Geist völlig zur Ruhe zu bringen (siehe auch die 3 letzten Glieder des Yoga: Dharana, Dhyana, Samadhi).

Yoga ist eine Kämpfer-Disziplin, eine Herausforderung, eine Anstrengung und verlangt viel Arbeit und er hat ein Ziel.

Meine Lieben Yogi/nis, entweder wisst Ihr das schon oder muss ich Euch jetzt enttäuschen –  dass es mit Yoga (Yoga, wie es in den klassichen Yoga-Schriften steht) nicht möglich ist  sich mühelos zu entspannen, wie es so oft falsch verstanden wird. Yoga ist ein mühsamer Kampf, der den Gegner: sei es Stress, “monkey mind” oder was auch immer besiegen will. Wenn Ihr Eure Praxis vertieft und so richtig “im Yoga” seid, wird es eine noch subtilere Art von einem Kampf.

Wo bleibt dann die Entspannung?

Es geht beim Yoga (damit meine ich natürlich nicht nur die Körperübungen) um eine Vorbereitung für die “absolute Entspannung”. Dafür liegen wir ja auch immer im Shavasana (die Entspannungshaltung) am Ende der Yogapraxis (die,  meistens aus Körper- und Atemübungen und manchmal Meditation besteht), damit wir einen flüchtigen Einblick in das Prinzip bekommen könnten, wozu Yoga ursprünglich gedacht war. Natürlich kann keine einzige Yogaklasse, die absolute Samadhi übermitteln, weil Samadhi – die absolute Glückeligkeit-Extase-Ruhe jenseits von Zeit und Raum – mehr als nur Entspannung ist, aber man kann die Idee davon viel besser begreifen, wenn man sich der täglichen bzw. regelmäßigen Yogapraxis hingibt.

Der Mensch ist schon mal so gebaut, dass er ohne Anstrengung nicht glücklich sein kann, ohne Anspannung nicht entspannen kann – deswegen ist Yoga, egal welcher, ein Weg, der dem Menschen aufs Leib geschnitten ist – ein Weg, der das Ego erst wachsen lässt und verstärkt, um  es dann irgendwann-irgendwo komplett zu verabschieden.  Der Mensch ist ein Krieger, der lange kämpft, bevor es ihm klar wird, dass es sinnlos ist und dann … … …

Aber er muss gekämpft haben, um zu dieser Erkenntnis zu kommen.

Kämpfen = Üben -> Dran bleiben -> Erfahren -> Erkennen

Es mag sein, dass so mancher aus ganz anderen Motiven zum Yoga findet, wie zum Beispiel besserer Energiefluß zwischen den beiden Körpern (fein- und grobstofflich), um spirituelle Praktiken besser durchführen zu können; oder aus körperlichen Gründen bzw. Beschwerden (Verbesserung der Haltung, Flexibilität, Atmung etc.); oder aus intellektuellen Gründen (Interesse an Yoga-Filosofie); oder aus Neugier und Abenteuerlust (weil man einfach die Erfahrung machen möchte); oder aus Stress, Überforderung, Verzweiflung und aus dem Wunsch etwas im Leben zu ändern (um sich endlich ab-und-zu mal entspannen zu können). Das sind alle sehr gute Gründe, um mit Yoga zu beginnen! Meistens ändern sich die Gründe während einer intensiven und regelmäßigen Yogapraxis und so muss es auch sein – ein wunderbarer Beweis, dass Yoga “etwas” bewirkt!

 

“Yoga ist 99% Übung und 1% Theorie”, so der große Ashtanga Yoga Lehrer Shri K. Pattabhi Jois.

“Manchmal” nimmt das Ganze dann eine Wende, womit man gar nicht rechnet… ist schon so manchem/r Krieger/in passiert. Große Änderungen und tiefgründige Erkenntnis kommen aber nur durch Erfahrung. Das tolle an Yoga ist, dass es fast nie gleich bleibt.

 

Lass Dich überraschen!

 

“Außerdem” (!!!) :

  • hat Yoga durch seine starke Auswirkung auf den feinstofflichen Körper und den Energiehaushalt des Menschens (weil dadurch die universale Lebensenergie ins Fließen kommt) die Eigenschaft, wenn man ihn mit Hingabe ausübt, das Bewusstsein zu erweitern.
  • Yoga, wenn man während dessen oder danach heitere Freude und Verbindung vom Körper und Geist spürt – sei es durch die Atmosphäre und/oder durch den starken Energiefluß in jedem Einzelnen –  erhöht die Frequenz Deines Energiekörpers. Viele “hoch vibrierende” Energiekörperchen erhöhen logischerweise die Frequenz von dem Ort sowie global gesehen – von dem ganzen Planeten.
  • Da wir uns gerade in einem Zeitalter der großen Bewusstseinsänderung befinden, beschleunigt Yoga das Prozess um so mehr. Yoga wird in diesem Sinne zu einem Werkzeug/Hilfsmittel und ist kein Weg mehr.

Du entscheidest selber, was Yoga für Dich ist, aber Eins ist klar – niemand hat noch je seine tiefgründige Yogaerfahrung bereut.

Soham Shivoham (sanskr. “Ich bin das reine Bewusstsein”)